Ausritte / Wanderreiten
Unser Angebot an Reitmöglichkeiten ist sehr vielfältig. Darin enthalten sind begleitete Ausritte in die Umgebung von Eppingen ab 2 Stunden sowie Tagesausritte mit und ohne Übernachtung bzw. Verpflegung.
Spezielle Fragen zu Ausritten beantworten wir ihnen gerne telefonisch oder persönlich.
Auf den Rücken eines Pferdes führen wir Sie an Plätze, die selbst die Einheimischen kaum kennen.
Wichtige Hinweise zu unseren Ausritten
- Pferde für unbegleitete Ausritte verleihen wir grundsätzlich nicht.
- Die Sicherheit unserer Kunden liegt uns am Herzen. Daher behalten wird uns vor, uns vor dem Ausritt von den reiterlichen Fähigkeiten des Kunden zu überzeugen bzw. einen auch bereits gebuchten Ausritt nicht durchzuführen, wenn unsere Begleitperson nicht der Überzeugung ist, dass der Kunde mit den Pferden ordungsgemäß umgehen kann.
Zwei-Tages-Ausritt
Als ein Beispiel haben wir im folgenden eine Tourenbeschreibung und verschiedene Impressionen eines Zwei-Tages-Ausritts festgehalten.
Bei diesem Ausritt mit von der Partie waren neben Reitlehrer und Tourguide Günter insgesamt vier Reiter und Reiterinnen, von denen zwei Reiter und ein Pferd das erste Mal an einem längeren Ausritt teilnahmen.
Anders als bei den sonstigen mehrtägigen Ausritten wurden diesesmal zwei Eintagestouren jeweils mit Start und Ziel an der Ranch durchgeführt.
Alle Bilder zum Zwei-Tages-Ausritt finden Sie in unserer Bildergalerie.
Tag 1: Drei-Seen-Ritt
Streckenlänge: | rund 28km |
Höhenunterschied: | ca. 120m |
Dauer: | ca. 8h (mit Pausen) |
Streckenplan: |
Die erste Tour am Samstag führte von der Ranch über Mühlbach, vorbei an Ochsenburg und Leonbronn an den Stausee Ehmetsklinge, wo auch die erste kurze Rast an der dortigen Gaststätte eingelegt wurde.
Danach ging es weiter über den Staudamm vorbei am Seehotel und den Fischweihern zum Katzenbachsee. Kurz vor dem Katzenbachsee mussten die Reiter sich die Strecke teilweise mit den Teilnehmern des Strombike-Marathons teilen. An dieser Stelle ein riesengroßes Lob an die Mountainbiker, die den Reitern alle sehr rücksichtsvoll begegnet sind. Nach dem Katzenbach-Stausee musste noch die Kreisstrasse und die alte Eisenbahnlinie der Zabergäu-Bahn überquert werden. An der Grillstelle am Sportplatz in Zaberfeld wartete dann ein deftiges Mittagessen auf die Reiter.
Ein herzliches Dankeschön an die Versorgungsmannschaft, die hervorragend für das leibliche Wohl von Mensch und Tier gesorgt hat!
Frisch gestärkt war das nächste Etappenziel der Michelbacher See, an dessen Ufer die Strecke weiter verlief.
Vorbei an Michelbach ging es quer durch den Wald über das Seebachtal wieder zurück in Richtung Richtweg, Eppingen. Nach einem steilen Abstieg auf den Waldfühlpfad rund um den Jägersee ging es dann zurück auf die Ranch.
Dort wurden die Pferde versorgt und auf die Reiter wartete ein leckeres Abendessen.
Nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten mit etwas nervösen Pferden und Reitern hatte sich das ganze aber im Lauf des Vormittags eingespielt, so dass dieser erste Tag doch noch zu einem weitgehend entspannten Ausritt wurde.
Tag 2: Ranch -> Stetten, Neuer Berg und zurück
Streckenlänge: | rund 24 km |
Höhenunterschied: | ca. 130m |
Dauer: | ca. 7h (mit Pausen) |
Streckenplan: |
Der zweite Tag begann mit einem herzhaften Frühstück auf der Ranch. Abritt von der Ranch war um 10.30h. Nach dem Überqueren der Kreisstrasse ging es durch den Wald in Richtung Schützenhaus bzw. Eppinger Stadion. Am Wasserbehälter wurde rechts abgebogen und es ging auf verschiedenen Waldwegen in Richtung Stebbach. Dort war der erste Abstecher auf dem Hof von Hans Kümmerle. Nach einer kurzen Rast ging es weiter am Waldrand entlang in Richtung Niederhofen. Niederhofen wurde allerdings rechts liegengelassen und an den Forchtenwaldhöfen überquerten die Reiter die Kreisstrasse. Nach einem ausgiebigen Galopp am Waldrand entlang begann der Aufstieg zum Neuen Berg. Trittsicher fanden die Pferde auf überwachsenen Rückewegen ihren Weg. Die letzten Meter vor dem Ziel hatten es aber in sich: Ein sehr steiler und rutschiger Aufstieg zum Ausflugslokal. Alle Pferde meisterten diese Schwierigkeit mit Bravour.
Oben angekommen stärkten sich Pferde und Reiter.
Der Rückweg verlief zu Beginn bis zu den Forchtenwaldhöfen auf derselben Strecke wie der Hinweg, was bedeutete, dass die Reiter den steilen Abhang auch wieder hinunter reiten mussten. Auch dies erledigten alle Pferde und Reiter bestens. Nach den Forchtenwaldhöfen ging es nun über Feldwege und Wiesen zum Waldrand und den Weinbergen oberhalb von Niederhofen. Das Tal wurde links von den Ottilienhöfen durchquert. Von dort ging es dann in Richtung Leinburg, wo nochmal eine kurze Rast gemacht wurde.
Am Himmel zogen sich bereits dicke Regen- und Gewitterwolken zusammen, so dass die Reiter sich beeilten, weiter zu kommen. Kurz nach der Leinburg wurden sie allerdings vom Regen eingeholt. Gott sei Dank waren die Regenmäntel mit "an Bord", so dass keiner wirklich rundum nass wurde. Es hat sich dabei allerdings gezeigt, dass Strohhüte beim Regen keinen großen Nutzen haben... . Vorbei am Ottilienberg ging es dann wieder zurück auf die Ranch.
Auch an diesem Tag gab es nach dem Versorgen der Pferde noch einmal ein reichhaltiges und sehr leckeres Abendessen.
Fazit
Allen Reitern haben die hinter ihnen liegenden zwei Tage großen Spaß gemacht und jeder sagte, daß das unbedingt einer Wiederholung bedarf. Auch die Pferde haben sich wacker geschlagen und jedes Hindernis ohne Murren genommen. Wenngleich es am Samstag vormittag vielleicht streckenweise auch nicht so ausgesehen haben mag, so wurde es danach doch noch ein sehr entspanntes Wochenende. Auch das Wetter spielte an beiden Tagen hervorragend mit, wenngleich es am Sonntag nachmittag doch noch etwas regnete. Das tat aber der Stimmung keinen Abbruch.




















